So gehen Sie vor, wenn Sie ein Tier gefunden haben

Rufen Sie umgehend in der TASSO Notrufzentrale an: 0 61 90 / 93 73 00 Sie erreichen unsere Mitarbeiter rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen.
 
Folgende Angaben zum Tier benötigen wir:

  • Trägt das Tier die TASSO-Plakette, geben Sie uns bitte die Registrierungsnummer darauf durch. Damit können wir das Tier seinem Halter zuordnen.
  • Finden Sie ein Tier, das eine Halsbandplakette trägt, die nicht von TASSO ist, informieren Sie uns bitte trotzdem. Wir werden das entsprechende Register kontaktieren und so versuchen, den Halter zu finden.
  • Hat das Tier keine Halsbandplakette, suchen Sie bitte nach einer Tätowierung. Diese befindet sich entweder im Ohr oder an der Schenkelinnenseite. Tipp: Wenn Sie mit einer Taschenlampe von hinten an das Ohr leuchten, lässt sich die Nummer leichter erkennen. Wenn die Nummer nicht mehr gut lesbar ist, sind unsere Mitarbeiter darauf geschult, die Tätowierungscodes zu knacken.
  • Hat das Tier weder eine Plakette noch eine Tätowierung, geben Sie uns bitte die Rasse, das Geschlecht des Tieres sowie die Postleizahl des Fundortes durch. Manchmal lässt sich auch so der Halter ermitteln.
  • Hat das Tier keine äußeren Merkmale zur Identifizierung, gehen Sie bitte zum Tierarzt oder zum nächstgelegenen Tierheim. Dort kann mit einem Lesegerät überprüft werden, ob das Tier per Transponder gekennzeichnet ist.

Wenn das Tier bei TASSO registriert ist, versuchen wir, den Halter telefonisch zu erreichen. Wir stellen den Kontakt zwischen dem Halter und Ihnen her, und der Vierbeiner kann so schnell wie möglich wieder nach Hause zurückkehren. Meist ist das eine Sache von wenigen Minuten.
 

WICHTIG:

Aus rechtlichen Gründen ist es unabdingbar, die zuständigen Behörde, also das Ordnungsamt – oder nachts die Polizei – über den Fund zu informieren. Hinterlassen Sie dort eine Fundmeldung mit der Beschreibung des Tieres und seiner Kennzeichnung. Gerade bei verletzten Tieren ist die Fundmeldung vor dem Gang zum Tierarzt wichtig, damit Sie später nicht die Behandlungskosten zahlen müssen.

 

Was ist ein Fundtier?

Verirrte oder dem Halter dauerhaft entlaufene Haustiere sowie Haustiere ohne bekannten Halter gelten als Fundtier. Für ihre Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung ist grundsätzlich das Fundbüro der jeweiligen Stadt oder Gemeinde oder nachts die Polizei verantwortlich.
 
Laut Gesetz (§965 BGB) sind Sie als Finder verpflichtet, unverzüglich beim Eigentümer oder, wenn dieser unbekannt ist, bei oben genannter Behörde eine ordnungsgemäße Fundanzeige zu erstatten. Melden Sie die Tierart, den Fundort und die Uhrzeit. Alternativ können Sie das Tier auch ins Tierheim bringen. Dann übernimmt das Tierheim die Fundanzeige für Sie. 
 
Wichtig: Nicht ausreichend ist die Anfrage, ob es eine Vermisstenmeldung zu dem jeweiligen Tier gibt, oder die Verbreitung einer Fundmeldung. Sie verstoßen damit gegen die Fundregeln des BGB und riskieren, dass eine strafbare Fundunterschlagung im Raum steht.
 
Ist das Tier verletzt, empfehlen wir Ihnen, gleich den Tierarzt aufzusuchen und jemand anderen zu bitten, parallel die notwendige Fundanzeige aufzugeben, da Sie nicht abschätzen können, wie schlimm die Verletzung ist. Damit schlagen Sie die Brücke zwischen gesetzlicher Notwendigkeit und Hilfsmaßnahmen für das Tier. Kontakt und Adresse von Veterinären finden Sie in unserer Rubrik Tierärzte in Ihrer Nähe (Hinweis: Dieser Service steht momentan noch nicht zur Verfügung.).
 
Wichtig: Gerade bei verletzen Fundtieren ist die Fundmeldung zu Ihrer eigenen Sicherheit besonders wichtig. Tierärzte haben häufig damit zu kämpfen, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn der Finder nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung abgegeben hat. Sie stehen dann vor der Wahl, Sie als Finder für die Kosten heranzuziehen oder die Behandlung kostenlos vorzunehmen.
 
Gerade in rechtlicher Hinsicht ist die ordnungsgemäße Fundtiermeldung für Sie sehr wichtig. Im Falle eines Streits sorgen Sie also am sichersten vor, wenn Sie sich eine schriftliche Bestätigung geben lassen oder bei einer telefonischen Meldung den Namen des Gesprächspartners und die Uhrzeit notieren.

 

 

Quelle: https://www.tasso.net/Tierregister/Tier-gefunden

Richtige Haltung von Kleintieren

Bitte vor der Anschaffung eines Tieres Informationen über die Haltung einholen und überlegen, ob man in der Lage und bereit ist alles zu tun, damit es dem Tier gut geht. Leider ist bei Meerschweinchen und Zwergkaninchen immer noch die Käfighaltung ohne Auslauf und Beschäftigung weit verbreitet.

Folgende Links enthalten weitere Informationen:

www.meerschweinchen-ratgeber.de/haltung/

www.kaninchenwiese.de

Meerschweinchen - Käfighaltung

Käfige für Meerschweinchen aus Zoohandlungen werden in der Mehrzahl als artgerechte Haltung angeboten. Leider sind diese Käfige aber oft viel zu klein für zwei Meerschweinchen. Platzmangel bedeutet Stress und Stress ist sehr ungesund für Meerschweinchen. Er macht auf Dauer krank und führt zu Aggressionen. Deshalb ist die Wahl des Käfigs entscheidend für ein langes Leben der Meerschweinchen.

Die Käfighaltung im Innenbereich ist wohl die häufigste Haltungsform von Meerschweinchen in Deutschland. Vermehrt, und zur Freude der Meerschweinchen, geht der Trend weg von standardisierten Gitterkäfigen aus der Zoohandlung hin zu Eigenbauten, die für sich genommen schon Möbelstücke oder gar Kunstwerke sind. Es gibt einige ganz hervorragende Käfigbauer in Deutschland, Links dazu weiter unten. Leider ist der viel zu kleine Hamsterkäfig aber noch immer anzutreffen, der auch auf Empfehlung in Zoohandlungen als „ausreichend“ für das Tier erachtet wird. Die Folge sind Stress und Krankheiten. So wie wir uns unsere Wohnung ganz genau aussuchen, so sollte auch der Käfig der Meerschweinchen so angenehm und groß wie möglich gestaltet sein.

So groß muss der Meerschweinchenkäfig sein

Eine Faustformel für die Größe des Käfigs oder Eigenbaus für Meerschweinchen ist: Pro Meerschweinchen mindestens 0,5m² Fläche, besser 1m². Meerschweinchen Böcke brauchen, vor allem wenn weitere Böcke zur Gruppe gehören oder kommen sollen, meist immer 1m² Platz, um sich untereinander ausreichend aus dem Weg gehen zu können. So fällt es leichter dass sie sich untereinander vertragen und Ruhe im Käfig herrscht. Diesen Platz von 0,5m² benötigen Meerschweinchen zwingend um annähernd artgerecht gehalten zu werden. Mehr Platz im Käfig ist natürlich noch besser. Will man den Meerschweinchen richtig viel Platz bieten, sollte pro Meerschweinchen eine Größe von 1,5m² zur Verfügung stehen. Hierzu ist, dazu weiter unten mehr, aber ein Eigenbau notwendig, da es keine derart großen Käfige für Meerschweinchen im Einzelhandel gibt.

Meerschweinchen Käfig aus der Zoohandlung

In Zoohandlungen und ähnlichen Fachgeschäften werden die angebotenen kleinen Käfige oft mit „Die sind nur für ein Meerschweinchen gedacht“ beworben, im Beratungsgespräch beschrieben und auch so verkauft. Da Meerschweinchen aber ohnehin niemals alleine leben dürfen, braucht man den Kauf eines solchen Käfigs gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Investieren sollte man lieber im Sinne der Tiere mehr Geld und kauft einen ausreichend großen Käfig. Eure Meerschweinchen werden es Euch danken. Oft wird als das Mindestmaß eines Käfigs für zwei Meerschweinchen 1,20m x 0,60m angegeben. Sieht man sich hierbei den Platz an (0,72m² bietet dieser Käfig), wird schnell klar, dass er für zwei Meerschweinchen deutlich zu klein ist. Eine eingebaute Etage kann hier Abhilfe schaffen – ist jedoch keinesfalls ideal. Ich rate daher zu einem Käfig mit den Maßen 1,40m x 0,70m (Platz hierbei: 0,98m²). Um die Fläche noch zu erweitern kann man hier ebenfalls eine Etage einbauen. Bei mehr als zwei Meerschweinchen rate ich zu einem Eigenbau oder einem Käfig mit dauerhaftem Auslauf, um den Platzbedürfnissen der Meerschweinchen gerecht zu werden. Zudem sind Meerschweinchen schlechte Kletterer, aber umso bessere Läufer. Daher sollte der Käfig eher länglich sein.

Meerschweinchen Käfige müssen atmen

Zur Auswahl stehen Käfige mit Plastikoberteilen sowie mit Gitteroberteilen. Käfige mit Plastikoberteilen sind nicht geeignet, da die Luft dort nicht zirkulieren kann! Das Ammoniak, welches durch den Urin ausgeschieden wird, kann nicht abziehen und staut sich unter den Plastikoberteilen. Ammoniak ist ein gefährliches Gas, das die Lunge schädigt. Außerdem staut sich in einem solchen Meerschweinchen Käfig die Hitze im Sommer derart, dass schnell die Gefahr eines Hitzschlages steigt. Ich würde also immer auf Meerschweinchen Käfige mit Gitteroberteilen zurückgreifen. Das Gitter sollte nicht beschichtet sein, da manche Meerschweinchen diese Schicht gerne abknabbern und das nicht gut für den Magen-Darm-Trakt ist.
Um noch mehr Platz für die Meerschweinchen zu schaffen kann man auch gut noch eine Etage einbauen. Dafür einfach ein Brett zurechtsägen und mit Haken an den Gittern fest machen.
Außerdem müssen in einem Meerschweinchen Käfig genug Häuschen und Unterschlüpfe vorhanden sein (für jedes Meerschweinchen mindestens eins), damit kein Streit entsteht.

Innenhaltung von Meerschweinchen im Eigenbau

Eine weitaus schönere Möglichkeit um den Meerschweinchen ein gemütliches zu Hause zu bieten, ist ein Käfig Eigenbau. Bei Eigenbauten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und man kann alles so einrichten, wie man gerne möchte – handwerkliches Geschick und ein entsprechend ausgestatteter Werkzeugkasten natürlich voraus gesetzt. Vor allem könnt ihr Euren Meerschweinchen deutlich mehr Platz mit einem Eigenbau ermöglichen.

Standort des Meerschweinchen Käfigs

Den Käfig der Meerschweinchen kann man entweder auf den Boden oder etwas erhöht stellen. Beides hat Vorteile und Nachteile. Wenn der Käfig erhöht auf einem Schrank o.ä. steht, wirkt der Mensch für die Meerschweinchen nicht mehr so groß und erschreckend. Viele sagen, dass die Schweinchen dann schneller zahm werden. Steht der Käfig oben können die Meerschweinchen aber nicht selber hinaus und müssen zum Auslauf immer heraus gehoben werden. Sie können also nicht selber entscheiden, wann sie raus und rein möchten.

Steht der Käfig auf dem Boden ist man als Mensch natürlich viel größer. Ich bin anfangs jedoch immer – und auch gehe auch heute noch häufig in der Hocke zum Käfig hin. Doch selbst wenn ich normal gehend zu meinen Meerschweinchen komme, laufen sie nicht alle in Panik davon. Ich denke, dass das Gewöhnung ist. Mittlerweile kann ich sogar zwischen ihnen hergehen, wenn sie im Auslauf sind. Der Vorteil eines Käfigs der auf dem Boden steht ist, dass die Meerschweinchen, wenn sie Auslauf bekommen alleine entscheiden können, wann sie raus gehen und wann sie wieder in den Käfig wollen. Was nun besser oder schlechter ist, darüber hat denke ich jeder seine eigene Meinung.

Einrichtung eines Meerschweinchen Käfigs

Zur Einrichtung eines Käfigs für die artgerechte Haltung von Meerschweinchen gehört:

  • Unterschlupf / Häuschen / Versteck
    Der Unterschlupf stellt ein wesentliches Merkmal im Meerschweinchenkäfig dar. Ein Unterschlupf sollte aus Holz, ohne Boden und mit mindestens zwei großen Türen ausgestattet sein. Eventuell vorhande Deko-Fenster bitte groß sägen oder zu weiteren Ein- Ausgängen vergrößern.
  • Weidenbrücken, Korkhöhlen, hohle Baumstämme
    Dies sind nicht nur dekorative Elemente, sondern essenziell für Meerschweinchen, da sie dies, wie in ihrer natürlichen Umgebung, als Unterschlupf nutzen können und daran knabbern.
  • Futternapf
    Futternäpfe für Meerschweinchen sind am besten aus Ton und glasiert.
  • Tränke oder Napf fürs Wasser
    Näpfe verschmutzen schnell, weshalb das Wasser darin mehrmals täglich ausgewechselt werden muss. Abhilfe kann hier eine Fliese unter dem Napf schaffen. Ein Napf ist in jedem Fall die gesündeste und natürlichste Art der Wasseraufnahme für Meerschweinchen. Aus den handelsüblichen Nippeltränken kommt immer nur sehr wenig Wasser. Für jeden Tropfen, den die Meerschweinchen trinken wollen, müssen sie die Kugel im Rohr antippen. Um zu trinken müssen sie Meerschweinchen ihren Kopf in einer sehr unnatürlichen Haltung abwinkeln. Leider nehmen meine Meerschweinchen keinen Napf an. Ich habe daher bei mir im Gehege Sippytränken hängen. Diese können von oben gefüllt werden und haben, anstatt einer Kugel einen Stift, der in ein Rohr gedrückt werden muss. So lange dieser Stift reingedrückt wird, läuft das Wasser.

Noch ein Wort zum Unterschlupf: Meerschweinchen liegen „auf Sicht“. Sie sind Rudeltiere, kuscheln jedoch nicht. Als Fluchttiere suchen sich Meerschweinchen am liebsten einen Unterschlupf, wo die gegen die natürlichen Gefahren von oben geschützt sind. Sie haben aber gerne freie Sicht. Deshalb sind die im Zoohandel erhältlichen Unterschlüpfe meist wenig geeignet, da sie zu klein für mehrere Tiere sind und zu eng für eine freie Sicht. Hier ist häufig Streit vorprogrammiert.

Weitere Einrichtungsideen für den Meerschweinchen Käfig

  • Hängematten
  • Kuschelröhren aus Stoff
  • Tonröhren
  • Wippen
  • große Steine
  • Äste
  • Tipis und Zelte
  • Kartons
  • Klopapierrollen und Socken, die mit Heu gefüllt werden

 

Einstreu im Meerschweinchen Käfig

Im Handel werden viele unterschiedliche Streusorten angeboten. Ich habe bisher gute Erfahrungen mit Tierwohl Super, Euro Lin, Hanfstreu von Bafa und Allspan Bioaktiv gemacht. Diese Sorten stauben wenig (Euro Lin sowie das Hanfstreu sogar staubfrei), saugen den Urin gut auf und sind ergiebig. Allerdings sind sie auch etwas teurer. Sägespäne stauben oft und saugen auch nicht gut. Wichtig ist, hierbei auf gute Qualität zu achten. Die Späne müssen immer entstaubt sein. Mit Maisstreu sowie Buchenholzgranulat habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, beide Sorten saugten kaum und es entstand sehr schnell Uringeruch. Alle Streusorten kann man natürlich auch mit untereinander mischen. Zeitung oder Folie darf nicht unter das Streu gelegt werden, da beides von den Meerschweinchen angeknabbert wird und ungesund bis schädlich ist. Das gleiche gilt im Besonderen auch für Katzenstreu!

 

Quelle: www.meerschweinchen-ratgeber.de/haltung/kaefig/

Leukose bei Katzen

Die Leukose ist eine Krankheit, die auf einer Veränderung des Blutbildes beruht. Meist ist es eine Art der Leukozyten (weiße Blutkörperchen), die sich so massiv vermehrt, dass man von einer krebsartigen Wucherung sprechen kann.

Eine andere Bezeichnung für Leukose, die den meisten von uns gebräuchlicher ist, ist Leukämie. Man nannte das Virus, das die Katzenleukose auslöst, früher auch Felines Leukämievirus. Die Leukose gibt es nicht nur bei der Katze, sondern auch bei anderen Tierarten wie Hund und Rind (und als Leukämie auch beim Menschen). Allerdings ist nur bei der Katze ein Virus als Erreger der Krankheit nachgewiesen worden. Die meisten, jedoch nicht alle Leukose-Erkrankungen der Katze werden durch das Leukosevirus (FeLV) ausgelöst: bei alten Tieren kommt es manchmal zu einer Leukose-Erkrankung, die nicht mit dem Virus zu tun hat.



Man kennt das Leukosevirus noch gar nicht so lange; 1964 wurde es erstmals bei einem Tier festgestellt. Daraufhin dauerte es noch viele Jahre, bis man wusste, für welche Erkrankungen es verantwortlich ist und durch welche Mechanismen das Virus die Krankheit auslöst. Mitte der 80er Jahre kannte man den Erreger dann gut genug, um einen Impfstoff dagegen entwickeln zu können, aber es hat einige Jahre gedauert, bis dieses Wissen an die Tierbesitzer weitergegeben war und sie die Gefährdung ihrer Katze durch das Leukosevirus erkannten.

Der Infektionsweg verläuft hauptsächlich direkt, also von Katze zu Katze. Speichel, Blut und manchmal auch Urin sind infektiös. Die Krankheit wird durch Tröpfcheninfektion (z.B. beim Anfauchen oder Niesen) übertragen. Am meisten gefährdet sind Katzen, die viel Kontakt zu anderen Katzen haben, also Freigänger in dicht besiedelten Gegenden. Gefährdet sind natürlich auch Katzen in Vielkatzenhaushalten, wenn nicht alle FeLV-getestet bzw. geimpft sind.

Wenn aber eine gesunde Katze auf einen FeLV-Überträger trifft, muss sie sich nicht unbedingt anstecken. In vielen Fällen ist das Immunsystem stark genug, um das eindringende Virus zu vernichten, noch bevor es in die Blutbahn gelangen kann. Gelingt es dem Virus jedoch, sich über den Blutweg im Körper auszubreiten, so kommt es meist zu fortdauernder Infektion und über Besiedelung der Speicheldrüsen auch Verbreitung auf andere Katzen.

Selten kommt es zu sogenannten latenten Infektionen. Hierbei nistet sich das Virus im Körper ein, vermehrt sich jedoch nicht und ist auch im Blut nicht nachweisbar. Solche Tiere sind im FeLV-Test negativ. Sie sind auch meist keine Virus-Überträger, aber es kann bei Schwächung der körpereigenen Abwehr (durch Stress oder Krankheit) jederzeit zu einem Eindringen der Viren in das Blut und damit zum Ausbruch der Infektion kommen.

Die Leukose ist eine der gefährlichsten und heimtückischsten Infektionskrankheiten bei Katzen. Katzen können seit Jahren FeLV-infiziert sein und auch andere Katzen anstecken, ohne selbst krank zu werden. Leukose ist für Katzen so gefährlich wie AIDS, aber so leicht übertragbar wie Schnupfen.


Darin liegt die große Gefahr. Monate bis Jahre nach der Ansteckung kommt es zum Ausbruch der Krankheit. Häufig ist eine Stress-Situation (Umzug, Besitzerwechsel etc.) als Auslöser feststellbar.

Nur bei etwa 20% der kranken Katzen kommt es zu der Leukose-Form, die der Krankheit den Namen gegeben hat, nämlich zu einer bösartigen Wucherung bestimmter Blutzellen. Die weitaus meisten Tiere (ca. 80%) sterben jedoch an sogenannten FeLV-assoziierten Krankheiten, die bei Leukosekatzen eindeutig häufiger anzutreffen sind als bei anderen Katzen.



Folgende Krankheitsanzeichen gelten unter anderem als FeLV-assoziiert:

Anämie, bestimmte Darmentzündungen, Gelbsucht, Zahnfleischentzündungen, Muskelschwund, Toxoplasmose, Gebärmutterentzündungen, Lymphknotenschwellungen.

Leukosekatzen erkranken beispielsweise mehr als doppelt so oft an Zahnfleischentzündungen wie normale Katzen, ihr Toxoplasmoserisiko ist fünffach erhöht.

Man kann also das Auftreten oben genannter Befunde als Warnzeichen ansehen. Ein ernstzunehmendes Warnsignal ist es auch, wenn irgendwelche Erkrankungen vorhanden sind, die sich trotz tierärztlicher Behandlung nicht oder nur wenig bessern. Man geht davon aus, dass das Leukosevirus die Abwehrkräfte des Körpers schwächen und dadurch viele Krankheiten einen schlimmeren Verkauf nehmen als zu erwarten wäre.

Aus tierärztlicher Sicht ergeben sich folgende Hinweise für den Katzenbesitzer:

*       Zeigt Ihre Katze eines der oben erwähnten Krankheitsanzeichen, suchen Sie einen Tierarzt auf und besprechen Sie mit ihm, ob ein Leukosetest ratsam ist.

*       Lassen Sie Ihre Katze, bevor sie in Kontakt mit anderen, möglicherweise kranken Katzen kommt, rechtzeitig gegen Leukose impfen. Dies ist der beste Schutz gegen eine FeLV-Infektion. Die Impfung ist nicht erforderlich, wenn Ihre Katze nur im Haus lebt und keinen Kontakt zu fremden Tieren hat.

*       Wollen Sie eine zusätzliche neue oder eine Pflegekatze aufnehmen, so achten Sie bitte darauf, dass diese Tiere leukosegetestet sind. Noch sicherer ist es, einen Kombinationstest (FeLV, FIV) durchführen zu lassen. Sie schützen so Ihr eigenes Tier vor eventueller Ansteckung.

Abschließend noch eine zusätzliche Information, die verdeutlicht, wie groß die Gefahr einer FeLV-Infektion ist: Im Institut der Veterinärpathologie der Universität Gießen ist etwa jede sechste Katze, deren Todesursache untersucht wird, mit Leukose infiziert! Leukose ist die häufigste dort festgestellte Infektionskrankheit, häufiger als Katzenseuche oder FIP.




Quelle: www.katzennothilfe.de/felidae/katzentips/leukose.htm

Dr. med. vet. und Dipl. biol.
Gisela Wittmer
Westerbachstr. 226
65936 Frankfurt

Hunde und Katzen bei Hitze

Bei steigenden Temperaturen und zunehmender Sonneneinstrahlung sollten Tierhalter ihre Gefährten besonders genau beobachten, um eventuelle Veränderungen im Verhalten sofort feststellen und entsprechend schnell reagieren zu können.

Auch Hunde können auf unbehaarten Stellen einen Sonnenbrand bekommen, deshalb sollten sie nicht zu kurz geschoren werden. Ausreichend Trinkwasser muss den Tieren immer zur Verfügung stehen. Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich allerdings nicht. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten selbst entscheiden können, wann sie in der Wohnung, im Keller, auf dem Balkon oder im Garten ein kühles Plätzchen aufsuchen, an dem für sie angenehme Temperaturen herrschen. Auch Katzen, die keinen Zugang ins Freie haben, sollte in der Wohnung oder im Haus ein kühler Platz zur Verfügung stehen.

Spaziergänge mit dem Hund

Spaziergänge und sportliche Betätigungen mit dem Hund sollten in die Morgen- und Abendstunden verlegt werden, wenn die Temperaturen gemäßigter sind. Andernfalls können – vor allem bei älteren Tieren – Kreislaufprobleme auftreten.

Hund im Auto

Das Auto kann für Hunde zur tödlichen Falle werden: Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres. Wer ein Tier bei Hitze im Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen die Tierschutz-Hundeverordnung. Es reicht nicht aus, den Wagen im Schatten abzustellen. Selbst, wer nur eben beim Nachbarn hereinschauen möchte, kann aufgehalten werden. Die Sonne wandert und schon wird es im Inneren des Wagens höllisch heiß. Auch bei bedecktem Himmel wird es in einem Auto rasch zu warm. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Hunde im Auto warten müssen.

Im Gegensatz zum Menschen können sich Hunde und Katzen nicht durch Schwitzen über die Haut Kühlung verschaffen und sind deshalb gegenüber Hitze sehr empfindlich.

Passanten, die ein Tier in Not bemerken, sollten umgehend die Polizei oder auch die Feuerwehr informieren, um das Fahrzeug öffnen zu lassen, falls der Fahrzeughalter oder Fahrer nicht schnell genug gefunden werden kann. Allerdings muss nachweislich nach ihnen gesucht werden. Die Feuerwehr hat per Gesetz nicht die gleiche Befugnis das Auto zu öffnen wie die Polizei.

Transport von Hunden und Katzen

In einem Transporter Tiere nur während der Fahrt untergebracht werden, da es darin bei erhöhten Außentemperaturen - selbst im Schatten - zu einer extremen Wärmeentwicklung kommen kann. Sobald das Fahrzeug abgestellt wird, müssen die Tiere das Fahrzeug verlassen können. Die Nutzung einer Klimaanlage bzw. die Installation von Ventilatoren in einem Transporter ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber sicherlich sehr sinnvoll, um einem Hitzestau bei längeren Fahrten bzw. im Stau vorzubeugen.

Lange Autofahrten sollten beim Fehlen einer Klimaanlage an heißen Tagen in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden.

Für sein unverantwortliches Verhalten kann der Tierhalter nach §17 Tierschutzgesetz zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden - mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe.

Warnsignale erkennen

Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzeschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt. Erste Anzeichen eines Hitzeschlags erkennt man bei Katzen daran, dass sie unruhig auf und ab gehen, Herzschlag und Körpertemperatur sich erhöhen oder die Tiere stark hechelnd auf dem Bauch liegen. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzeschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen.

 

 

Quelle: https://www.tierschutzbund.de/hitze.html

Was ist FIV?

FIV - Feline Immundefizienz Virus

Das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) ist dem menschlichen Aids-Virus sehr nahe verwandt und gehört zu den Retro-Viren. Übertragen wird es durch Speichel und Blut, hauptsächlich durch Bisse. Eine Übertragung des felinen Virus von der Katze auf den Menschen kann mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden!

Das Virus vermehrt sich in den Immunzellen der infizierten Katze und zerstört diese. Hierdurch können sich Viren, Bakterien oder Parasiten ungehindert entwickeln und die verschiedensten Krankheiten hervorrufen. Viele chronische Infektionen unterschiedlicher Organsysteme, zum Beispiel auch chronische Zahnfleischentzündungen, können durch die Immunschwäche ausgelöst werden.

Katzen-Aids hat keine eindeutigen Symptome und ist ohne einen Bluttest weder auszuschließen noch zweifelsfrei zu diagnostizieren! Viele erkrankte Katzen leiden zunächst unter den Anzeichen des Katzenschnupfens, wie z.B. Nasenausfluss oder Bindehautentzündung.

Der Tierarzt kann anhand einer serologischen Untersuchung des Blutes der Katze FIV-Antikörper nachweisen. Allerdings sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass der Test nicht mit Vollblut gemacht wird, wie bei vielen Tierärzten unter Verwendung eines Quick-Tests / Snap-Tests üblich!
Da die Erythrozyten (die roten Blutzellen) das Ergebnis verfälschen können, ist es in der Vergangenheit sehr häufig zu falsch-positiven Tests gekommen! Das bedeutet: Der ELISA-Test übersieht anscheinend keine positive Katze, jedoch wertet er oft negative Katzen fälschlicherweise als positiv! In einem solchen Fall ist immer noch einmal ein WESTERN-BLOTT-Test im Labor nötig, um genauen Aufschluss darüber zu erhalten, ob das Tier tatsächlich infiziert ist oder nicht! Dies kann man nach Aussagen von einigen Virologen, bei denen wir uns erkundigt haben, nur ausschließen, indem man den Test eben nicht mit Vollblut durchführt, sondern das Blut zuvor zentrifugiert und den Test dann mit dem sich ergebenden Serum durchführt. Da dieser Umstand vielerorts in den Praxen nicht bekannt zu sein scheint, wollten wir Euch auf diesem Weg informieren, damit niemand sein Tier aufgrund eines falsch-positiven Tests vorschnell aufgibt oder ihm evtl. unbegründet die Freiheit entzieht bzw. es gar in die Gefahr der Ansteckung begibt, weil er es zu einem tatsächlich positiven Tier vermittelt.

FIV-positive Tiere müssen nicht zwangsläufig erkranken. Sie können viele Jahre symptomlos leben! Kommt die Krankheit jedoch zum Ausbruch, kann man sie nicht heilen sondern lediglich die Folgekrankheiten bzw. die Symptome behandeln, um so das Befinden der Katzen zeitweilig zu verbessern.

Ein Impfstoff gegen die Immunschwäche war bereits für Herbst 2003 für den deutschen Markt angekündigt, blieb jedoch aus, weil man feststellen musste, dass er nicht die gewünschten Erfolge brachte. Bisher ist er nur in den USA erhältlich (Hersteller ist die Firma Dodge und das Serum trägt die Bezeichnung “Fel-o-Vax”), allerdings ist dieser Impfstoff hier in Deutschland nicht zu gebrauchen, da es sich um unterschiedliche Virenstämme handelt!
Das Patent am amerikanischen Impfstoff halten die University of California, Davis und die University of Florida. Der als "Killer-Vakzine" bezeichnete Impfstoff wird aus der inaktiven Form des FIV-Virus hergestellt und stimuliert das Immunsystem des Tieres. Er besteht aus Virenstämmen zweier verschiedener FIV-Typen aus Nordamerika und Asien. Laut den Entwicklern Niels Pederson und Janet Yamamoto haben Studien nachweislich die Wirkung des Impfstoffes bestätigt.
Katzen erhielten drei Dosen des FIV-Impfstoffes und wurden ein Jahr später mit einem Virusstamm infiziert. Für 67 Prozent der geimpften Katzen bot der Impfstoff einen Schutz, 74 Prozent der nicht geimpften Tiere infizierten sich mit FIV.
Die Entwicklung des Impfstoffes gegen FIV bei Katzen begann 1986, nachdem Forscher das Virus isolierten. Das Virus wird wie bereits erwähnt hauptsächlich über Bisswunden von einer Katze auf die andere übertragen, da es in hohen Mengen im Speichel vorhanden ist. Wie das menschliche Aids-Virus greift auch das Feline Virus das Immunsystem an und steigert die Krankheits- und Infektionsanfälligkeit der Tiere.

Mit "Katzen-Aids" infizierte Tiere leben zwischen fünf und zehn Jahre symptomlos, entwickeln in der Folge aber augenfällige Merkmale wie Gewichtsverlust, Fieber, geschwollene Lymphknoten, chronische Infektionen und zentralnervöse Störungen. Obwohl sich die Katzen zeitweise wieder regenerieren können, sind sie lebenslang Träger des Virus. Es gibt keine Möglichkeit der Eliminierung, wie bei FeLV!

Schätzungen der FDA zufolge sind weltweit zwischen zwei und 25 Prozent der Hauskatzen mit dem Virus befallen. Die höchsten Raten weisen Japan und Australien auf, den niedrigsten "Katzen-Aids"-Befall verzeichnen Europa und die USA. Allerdings erfahren wir im aktiven Tierschutz im Laufe der Jahre einen steten Anstieg der bei uns durchlaufenden FIV-Tiere, vor allem unter den Streunern und Wildlingen!! Denn die größte Risiko-Gruppe sind die unkastrierten und heimatlosen Tiere aufgrund ihrer ständigen Revierkämpfe und Deckakte. Die Kastration zählt somit als einzig präventive Maßnahme, da sie das Risiko der auftretenden Beißereien erheblich reduziert!

 

Quelle: katzeninfo.com

Warum kastrieren?

2-3 x Mal im Jahr werden die Tierheime und Tierschutzorganisationen wochenlang mit Massen von jungen Katzen überschwemmt. Viele von ihnen haben nicht das Glück, ein Zuhause zu finden und bereits mit der nächsten Geburtenwelle von niedlichen Katzenwelpen sinken ihre Chancen, ebenso wie die der ohnehin schon älteren Insassen, rapide.

Die Lösung heißt Kastration. Ein Szenario:
Eine nichtkastrierte Katze hat 2 Würfe im Jahr mit jeweils 3 überlebenden Katzenjungen, die sich selber vermehren können.

Nach 10 Jahren sind aus dieser einer Katze über 80 Millionen Nachkommen entstanden!!!

 

Vermehrung eines Katzenpaares in

 

Jahr 1

12

Jahr 2

66

Jahr 3

382

Jahr 4

2.201

Jahr 5

12.680

Jahr 6

73.041

Jahr 7

420.715

Jahr 8

2.423.316

Jahr 9

13.598.290

Jahr 10

> 80.000.000


Quelle: Deutscher Tierschutzbund

 

Die Rolligkeit ist für eine Katze sehr unangenehm und wird sie nicht befruchtet, wird der Abstand bis zur nächsten Rolligkeit immer geringer, bis sie dauerrollig wird. Auch das Krebsrisiko kann durch eine Kastration drastisch gesenkt werden.

Für Freigängerkatzen ist eine Kastration zudem aus weiteren gesundheitlichen Gründen unabdingbar, da beim Geschlechtsakt Krankheiten übertragen und auch auf den Nachwuchs vererbt werden können.

Der Hund im Backofen

TASSO-Newsletter

 

Was tun, wenn ein Vierbeiner in Gefahr ist – Aktion „Hund im Backofen“ von TASSO e.V.

Es ist ein Thema, das uns leider jeden Sommer aufs Neue begleitet, denn noch immer lassen viele Hundehalter ihre Tiere an warmen Tagen im Auto zurück. In diesem Jahr sind deutschlandweit deshalb schon mehrere Hunde im Auto einen grausamen Tod gestorben. Erst am vergangenen Sonntag mussten in Bensersiel an der Nordseeküste zwei Hunde aus völlig überhitzten schwarzen Autos gerettet werden. Unsere TASSO-Experten geben Tipps, wie Tierfreunde im Ernstfall helfen können.

 

Zum Hintergrund: Schon ab Temperaturen von 20 Grad Celsius kann ein Auto zur tödlichen Gefahr für einen Hund werden. Das Fahrzeuginnere heizt sich binnen weniger Minuten auf extreme Temperaturen auf. Der Hund versucht, sich durch Hecheln Kühlung zu verschaffen, dabei verbraucht er allerdings sehr viel Wasser. Wenn er dieses Wasser nicht wieder aufnehmen kann, besteht die Gefahr eines Hitzschlages, an dem ein Hund sterben kann. Im Schatten parken, die Fenster etwas herunter zu lassen oder ein Schälchen Wasser ins Auto zu stellen reicht nicht aus, um die Sicherheit des Tieres zu gewährleisten. Auch „nur mal kurz etwas im Supermarkt zu besorgen“ kann für das Tier schon tödlich enden.

 

Es gibt einige Anzeichen dafür, dass ein Hund einen Hitzschlag hat. Dazu gehören Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge, Taumeln und eindeutige Erschöpfung. Ein Tier, das Symptome eines Hitzschlages zeigt, muss so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden. „Feuerwehr oder Polizei dürfen in solchen Situationen in jedem Fall eingreifen“, erklärt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. „Aber auch verantwortungsbewusste Mitmenschen sollten sich für das Leben des Tieres einsetzen.“

 

Was ist zu tun?

• Steht das Auto auf einem Supermarktparkplatz o.ä., lassen Sie den Halter ausrufen.

• Rufen Sie die Polizei oder die Feuerwehr.

• Notieren Sie sich alle wichtigen Daten: Datum, Ort, Uhrzeit, Automarke, Farbe und Kennzeichen.

• Dokumentieren Sie den Vorfall mit Fotos.

• Suchen Sie Zeugen, die die Geschehnisse bestätigen können, und notieren Sie sich deren Telefonnummer und Anschrift.

• Erstatten Sie zur Sicherheit Strafanzeige wegen Tierquälerei.

Nur wenn die Situation für den Hund lebensbedrohlich ist und so eilig ist, dass Sie nicht länger auf Polizei oder Feuerwehr warten können, dürfen Sie den Hund selbst befreien. Dabei gilt es jedoch, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn: „Um das Tier zu befreien, müssen Sie fremdes Eigentum beschädigen“ gibt die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries zu bedenken. Um so wenig Schaden wie möglich zu verursachen, sollte daher das Seitenfenster eingeschlagen werden. Bei so einer Rettung müssen Sie aber leider damit rechnen, dass der Fahrzeughalter Strafanzeige gegen Sie wegen Sachbeschädigung erstatten wird. „In diesem Fall können sich Betroffene auf den rechtfertigenden Notstand nach § 34 StGB berufen“, erklärt Ann-Kathrin Fries. Umso wichtiger ist es, Zeugen für den Vorfall zu haben und die Polizei zu verständigen.

 

Wenn das Tier befreit wurde

Wenn das Tier schließlich befreit wurde, sollte es entsprechend versorgt werden. Die für TASSO tätigte Tierärztin Dr. Anette Fach rät: „Bringen Sie das Tier in den Schatten, und kühlen Sie es vorsichtig für mindestens 30 Minuten ab. Beginnen Sie mit nasskalten Umschlägen, und arbeiten Sie sich von den Pfoten über die Beine, das Hinterteil und den Rücken bis zum Nacken hoch. Das Wichtigste ist eine langsame Abkühlung. Keinesfalls darf der Hund mit eiskaltem Wasser übergossen werden. Danach müssen Sie das Tier zeitnah in einem gekühlten Auto zum Tierarzt bringen. Eine weitere Hitzebelastung sollte unbedingt vermieden werden. In der Tierarztpraxis sollte man sich sicherheitshalber anmelden, damit auch ein Tierarzt einsatzbereit ist. Die Behandlung beim Arzt besteht aus Infusionen, Medikamenten und eventuell auch Sauerstoffzufuhr.“

 

Kostenloses Informationsmaterial finden Sie unter www.tasso.net/hund-im-backofen

Giardien

WAS SIND GIARDIEN?


Die birnenförmigen Giardien gehören unter den Protozoen (Einzellern) zu der Gattung der Flagellaten (Geißeltierchen). Der medizinisch wichtigste Vertreter ist Giardia intestinalis, auch Giardia lamblia genannt.


Die Parasiten nisten sich im Dünndarm von Wirbeltieren ein und ernähren sich vom Darminhalt. Sie schädigen die Darmschleimhaut, indem sie sich mit ihrem an der Bauchseite befindlichen Saugnapf an der Darmwand festhalten. Auch frei zwischen den Darmzotten kommen sie in großer Menge vor.


Die Parasiten durchlaufen in ihrer Entwicklung zwei Stadien: Das eigentliche Wachstumsstadium (vegetatives Stadium) und das Stadium der Zyste (Dauerform). Werden Zysten mit dem Kot ausgeschieden, sind sie in der Außenwelt über einen Zeitraum von mindestens 3 – 4 Wochen infektiös und werden auf verschiedene Weise auf neue Wirte übertragen. Sie haben eine schwer lösliche Hülle, die sie außerhalb des Tierkörpers nahezu unangreifbar macht. Sie überstehen die verschiedensten Umwelteinflüsse nahezu ohne negative Auswirkung. Selbst relativ starke chemische Mittel können ihnen nichts anhaben. In kaltem Wasser (4° C) überleben die infektiösen Zysten ca. 2 – 3 Monate, in feuchten Böden bis zu 7 Wochen. Unter optimalen Bedingungen können sie mehrere Monate lebensfähig bleiben.



ANSTECKUNG:


Die Giardiose ist eine Zoonose, d.h. sie kann sowohl Menschen als auch Tiere befallen. Giardien sind hoch ansteckend, eine Infektion kann schon durch die Aufnahme von nur zehn Zysten ausgelöst werden.


Die Infektion erfolgt auf verschiedenen Wegen, z.B. durch Schmierinfektion, den Kontakt mit dem Kot anderer infizierter Katzen, über Vogelkot, Stubenfliegen und auch über Nager (Wassertränken, Teiche, Vogelhäuschen!!). Auch durch die Aufnahme von kontaminiertem Wasser (z.B. Pfützen) oder nicht einwandfreiem Futter können die Tiere sich mit Giardien infizieren. Kommt ein Mensch mit dem Parasit in Berührung (z.B. durch Streicheln eines infizierten Tieres oder Kontakt mit kontaminiertem Wasser), kann auch eine Übertragung durch kontaminierte Kleidung, Schuhe oder Hände erfolgen.


Aufgrund der verschiedenen Übertragungswege sind auch reine Wohnungskatzen letztendlich vor einer Ansteckung nicht sicher.


Bis vor einigen Jahren bestand die Ansicht, dass neue Ausbrüche der Giardiose ausschließlich auf Reininfektion (also Infektion durch nicht beseitigtes infiziertes Material) zurückzuführen sind. Inzwischen hat man jedoch herausgefunden, dass Giardien sich bei manchen Tieren in die Gallengänge zurückziehen können und dort für Medikamente unerreichbar sind. In Stresssituationen reaktivieren sich diese Dauerstadien rasch und werden wieder ausgeschieden. Die betroffenen Tiere fungieren als Dauerausscheider.

Oft sind die Darmparasiten so hartnäckig, dass sich eine Behandlung der Giardiose über Wochen und Monaten hinzieht und der Hund oder die Katze sich immer wieder reinfizieren bis hin zur chronischen Giardiose.



SYMPTOME:


Giardien verursachen akuten oder chronischen Durchfall mit teilweise gelblichen, schleimigen Kot, gelegentlich auch mit Blut vermischt.


Die meisten Tiere sind munter und haben einen völlig normalen Appetit, nehmen eventuell aber rapide ab. Einige Tiere leiden möglicherweise aber auch unter Übelkeit, Erbrechen und Fieber.


Besonders betroffen sind Jungtiere, kranke und alte Tiere sowie stressgeplagte Tiere aus dem Ausland. Werden diese Tiere nicht frühzeitig behandelt, können Giardien zur Austrocknung und insbesondere bei jungen und schwachen Tieren im schlimmsten Fall zum Tode führen.


Erwachsene Tiere mit intaktem Immunsystem beherbergen Giardien oft auch ohne erkennbare Krankheitssymptome und können auf diese Weise ihre Umgebung unbemerkt infizieren.



DIAGNOSE:


Für den Nachweis der Giardien untersucht man Kotproben. Zu beachten ist, dass die Zysten-Ausscheidung erst 2 – 3 Tage nach Diarrhö-Beginn erfolgt und nicht in jeder Kotprobe nachweisbar ist. Für ein sicheres Testergebnis ist es daher unbedingt notwendig, Proben von verschiedenen Tagen (mind. 3 aufeinanderfolgende Tage) und unterschiedlichen Kotausscheidungen zu nehmen.


Viele Tierarztpraxen halten entsprechende Schnelltests vorrätig, aber auch alle tiermedizinischen Labors können den Test durchführen. Ist der Test positiv, ist der Befall von Giardien als sicher anzusehen. Da die Parasiten sich in die Gallengängen und den Blinddarm zurückziehen können, kann eine Reinfizierung durch Zysten auch nach Wochen bis Monaten erfolgen. Der Test muss daher nach ca. 3 – 4 Wochen wiederholt werden und ggf. öfter, bis nach einer intensiven Behandlung ein negatives Ergebnis diagnostiziert wird.


THERAPIE:


Grundsätzlich und für alle Medikamente gilt: Alle Katzen und ggfs. weitere Tiere im Haushalt (z.B. Hunde, Chinchillas, Frettchen) müssen mitbehandelt werden. Die Ansteckungsgefahr bei Giardien darf niemals unterschätzt werden! Und man darf auch nicht vergessen: Giardien gehören zu den Zoonosen und können auch beim Menschen schwere Krankheitsverläufe auslösen. Eine Reinfektion von Mensch zu Tier und von Tier zu Mensch ist leicht möglich.


In Deutschland stehen von schulmedizinischer Seite zwei Medikamente zur Behandlung zur Verfügung. Hierbei handelt es sich entweder um die Wirkstoffe Metronidazol (Tabletten) oder Fenbendazol (Medikament Panacur als Tabletten oder Paste).


Da Panacur weniger Nebenwirkungen zeigt, sollte die Behandlung zuerst mit diesem Mittel erfolgen. Der Inhaltsstoff Fenbendazol hat eine abtötende Wirkung auf die Eier der Parasiten. Außerdem beeinträchtigt er die Aufnahme und den intrazellulären Transport von Nährstoffen und Stoffwechselsubstraten des Parasiten. Als Folge kommt es zum Absterben des Parasiten. Leider ist vielen Tierärzten noch nicht bekannt, dass die laut Packungsbeilage empfohlene Dosis von 50 mg pro kg Körpergewicht bei einem Befall mit Giardien 5 Tage hintereinander verabreicht werden muss. Nach 3 Tagen Behandlungspause muss erneut eine 5-tägige Gabe erfolgen. Also: 5 Tage Gabe, 3 Tage Pause, 5 Tage Gabe. Im Beipackzettel ist nur von einer 3-tägigen Gabe die Rede, dies bezieht sich aber auf eine Wurmbehandlung und nicht auf die Giardienbehandlung!


Leider gibt es Tierärzte, die eine Behandlung von Giardien bei Katzen mit Panacur ablehnen, weil der Beipackzettel nur die Behandlung von Giardiose bei Hunden umfasst. Diese Auffassung ist jedoch unsinnig, bei einer Giardiose bei Katzen ist eine Behandlung mit Panacur erwiesenermaßen möglich und hilfreich!


Metronidazol hat eine abtötende Wirkung auf Erreger, die keinen Sauerstoff zum Leben benötigen (Anaerobier). Der Wirkstoff hemmt den Zellstoffwechsel der Parasiten und verhindert dadurch ihre weitere Vermehrung. Leider ist Metronidazol sehr schwierig zu handhaben, weil die Tabletten fürchterlich schmecken (die Katzen speicheln danach sehr stark) und nicht jeder Besitzer in der Lage ist, 2x täglich die Tabletten zu verabreichen. Auch bei einer Behandlung mit Metronidazol muss die Gabe in einem bestimmten Intervall wiederholt werden. Schlägt die Therapie nicht direkt an, so muss – in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt – ggf. die Dosis erhöht werden.


Zur Bestandsbehandlung gibt es eine Einschränkung: Die Behandlung trächtiger Kätzinnen. Die Medikamente können bei Kitten Missbildungen verursachen. Am besten die trächtige Katze separat testen und von den restlichen Katzen trennen.

Giardien greifen die Darmflora der Wirtstiere an, die Verdauung ist gestört. Dazu kommt, dass die genannten Medikamente ebenfalls die Darmflora angreifen. Eine Diät mit faserreicher Nahrung ist dringend anzuraten, kohlenhydratreiches Futter verstärkt die teilweise blutigen Durchfälle. Durch die zusätzliche Gabe von Aufbaumitteln für den Darm (z.B. Bactisel, Darmflora plus, Moorschlamm) kann man versuchen, die Darmflora wieder zu regenerieren.


Auch wenn eine Giardiose durch eine Diät alleine nicht zu beherrschen ist, sollte man während der Behandlung und auch noch lange Zeit danach Diätfutter geben. Die Heilungsphase zieht sich oft monatelang hin. Die Anfälligkeit der Tiere, sich erneut zu infizieren, ist in dieser Zeit hoch. Also bei positiven Tests immer wieder behandeln und zwar alle Tiere des Bestandes, auch die unauffälligen.


Als alternatives Heilmittel wird inzwischen häufig „Kolloidales Silber“ empfohlen, welches einzellige Parasiten wie Bakterien, Viren, Pilze und auch Protozoen in kürzester Zeit abtöten soll. Die winzigen Silbermoleküle dringen in die Parasiten ein und blockieren dort ein für die Sauerstoffgewinnung zuständiges Enzym. Der Stoffwechsel der Parasiten kommt so zum Erliegen, und sie sterben ab. Ob eine Behandlung mit „Kolloidalem Silber“ tatsächlich zum Erfolg führt, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden. Kolloidales Silber kann im Internet bei verschiedenen Anbietern bestellt werden.



HYGIENE:


Zur eigenen Sicherheit, um sich nicht selbst anzustecken, Hände immer gründlich waschen

(evtl. Einweghandschuhe)

Für die Gesundung der Patienten spielt die Hygiene eine ganz wichtige Rolle.

Giardien werden erst ab einer Temperatur von ca. 70°C abgetötet.

Nach dem reinigen mit kochendem Wasser stets gut abtrocknen, da Giardien in Wasser oder feuchtem Milieu besonders lange überleben.


Folgende Hygienemaßnahmen haben sich als sinnvoll erwiesen:


Wassernäpfe: Täglich mit frischem Wasser befüllen und vorher heiß auskochen oder im heißen Programm in die Spülmaschine geben und gut abtrocknen. Es ist ratsam mehrere Näpfe im Wechsel nehmen, damit die anderen richtig durchtrocknen können. Trinkbrunnen sollten während dieser Zeit möglichst nicht benutzen und nach einer Giardose erst gründlich heiß gereinigt werden.


Futternäpfe: Nach jeder Fütterung heiß – siehe oben – reinigen und auch mehrere im Wechsel benutzen.


Schlafplätze der Katzen: Alles, was bei Kochwäsche möglich ist, wöchentlich waschen, alles anderen abdampfen. Damit die Bettchen nicht zigmal gewaschen werden müssen, empfiehlt es sich, kochfeste Handtücher für die Giardienzeit drüberzulegen und diese wöchentlich zu wechseln.


Kratzbäume, Höhlen + Körbchen: Einmal wöchentlich heiß reinigen. Hier ist ein Dampfreiniger am besten, einfache gibt es schon für unter 40 Euro zu kaufen. Angenehmer Nebeneffekt: Sie haben jetzt einen Dampfreiniger, mit dem sich kleine Malheure (Erbrochenes, Urin, Kot) sehr viel leichter und hygienischer beseitigen lassen.


Alle anderen Orte, an denen sich Ihre Katzen aufhalten: Dampfreiniger für Ihren normalen Reinigungsrhythmus ist am einfachsten.


Katzenklo: Täglich mit kochendem Wasser reinigen. Vor allem in der Anfangszeit der Behandlung am besten mehrmals täglich die Klumpen entsorgen (Plastiktüte, Mülltonne). Zum Thema Streuwechsel scheiden sich die Geister, die einen sagen ein wöchentlicher Streuwechsel samt Ausdampfen des Klos reicht, die anderen empfehlen einen täglichen Streuwechsel samt heißer Reinigung. Sollten Sie sich für letzteres entscheiden, gibt es einen Tipp zum Streu Sparen: zerknüllen Sie etwas Zeitungspapier und legen es unter eine dünne Streuschicht, so verbrauchen Sie weniger Streu.



Haushaltsübliche Putz- und Desinfektionsmittel wie z.B. Sagrotan oder Domestos haben keine angreifende Wirkung auf Kokzidien, allenfalls können Flächendesinfektionen (z.B. Endosan Forte, Neopredisan) zum Einsatz kommen.


Auch das Sauberputzen der Analregion nach Kotabsatz mittels Feuchttücher ist zweckmäßig. Das regelmäßige Shampoonieren des Felles, gerade bei langhaarigen Tieren, sollte – falls durchführbar – zu den Hygienemaßnahmen dazugehören.


Zimmerbrunnen als Trinkgelegenheit sollten bei einem Befall mit Giardien nicht zum Einsatz kommen, sinnvoller sind spezielle Wasserfilter mit UV-Licht.




Rolltreppen sind für Hunde tabu

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Viele von Ihnen kennen das: Die Bahnfahrt war lang, der Bahnhof ist voll, es ist heiß, wir sind spät dran und wollen nur noch ans Tageslicht. Wie attraktiv scheint da die Rolltreppe, die uns gerade an besonders tiefen U-Bahnstationen die endlos scheinenden Treppenstufen an die Oberfläche erspart. Aber trotz dieser süßen Verlockung gilt: Für Hundehalter in Begleitung ihrer Vierbeiner ist die Rolltreppe tabu.

 

„Hunde haben auf einer Rolltreppe nichts zu suchen. Leider gibt es immer wieder Halter, die ihre Tiere mit auf die Rolltreppe nehmen, immer wieder kommt es dabei zu schlimmen Unfällen. Das ist für Hunde viel zu gefährlich“, warnt der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., Philip McCreight, eindringlich. Sehr schnell kann sich das Tier vor allem am Ende der Treppe mit den Krallen oder Haaren in dem kamm-ähnlichen stählernen Aufsatz verfangen. Die Folgen sind meist dramatisch. Wahnsinnig schmerzhaft und blutig ist es für die Tiere zum Beispiel, wenn ihnen dabei eine Kralle gezogen wird. Nicht selten mussten auch schon vor Ort Zehen amputiert werden, um das Tier zu retten.

 

McCreight wünscht sich daher, dass deutlicher auf die Gefahren von Rolltreppen für Hunde hingewiesen wird. „Die kleinen Schilder, die oft am Fuße der Treppe angebracht sind, werden leicht übersehen oder nicht ernstgenommen“, kritisiert der Tierschützer und appelliert an Verkehrsbetriebe und Kaufhäuser, deutlicher auf das Verbot von Hunden auf der Rolltreppe hinzuweisen.

 

Vor allem ist aber der Halter gefragt: Das richtige Verhalten und die Unversehrtheit des Hundes liegen in seinen Händen. Kleine Hunde gehören auf einer Rolltreppe auf den Arm, mit großen sollte unbedingt eine normale Treppe oder der Aufzug genutzt werden. Auch wenn es viele Stufen sind oder der Andrang auf den Aufzug groß ist: Gehen Sie kein Risiko ein und suchen Sie sich zum Wohle Ihres tierischen Lieblings andere Wege!

 

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